Glossar · Marketing & Ads
CPQL (Cost per Qualified Lead)
Werbekosten geteilt durch die Zahl der Leads, die nach festen Kriterien als qualifiziert gelten, statt durch alle Formular-Sendungen.
Definition
CPQL = Spend / qualifizierte Leads. Der Unterschied zum CPL: Im Nenner stehen nur Anfragen, die vorher definierte Kriterien erfüllen, etwa passende Branche, Unternehmensgröße über einem Schwellwert oder ein Budget im Zielbereich. Wer die Kriterien nicht erfüllt, zählt nicht, auch wenn das Formular abgeschickt wurde.
Im B2B-Leadgen ist CPQL die Metrik, die zwischen Kampagne und Vertrieb vermittelt. Ein niedriger CPL sagt nur, dass viele Menschen ein Formular ausfüllen. Erst CPQL zeigt, ob die Anzeige die richtigen Menschen erreicht. Rechenbeispiel mit angenommenen Zahlen: Kampagne A liefert 50 Leads für 2 000 € (CPL 40 €), davon 10 qualifiziert (CPQL 200 €). Kampagne B liefert 20 Leads für 2 000 € (CPL 100 €), davon 16 qualifiziert (CPQL 125 €). Nach CPL gewinnt A, nach CPQL gewinnt B.
Gemessen wird CPQL über zwei Bausteine: ein Formular-Scoring, das jede Anfrage beim Eingang bewertet, und ein CRM-Status, der den qualifizierten Lead als eigenes Ereignis markiert. Dieses Ereignis geht über die Conversions API oder als Offline-Conversion an Meta und Google zurück, damit die Plattformen auf qualifizierte Leads bieten statt auf Formulare.
So nutzen wir das bei adsbird
In Leadgen-Projekten steuern wir Kampagnen auf CPQL statt CPL: Das Formular-Scoring bewertet jede Anfrage, der CRM-Status „qualifiziert“ geht als Conversion an Meta und Google zurück, und Anzeigen mit hohem Anteil disqualifizierter Leads pausieren automatisch.
CPQL (Cost per Qualified Lead) in deinem Projekt?
Wir bauen damit,
jeden Tag.
Wenn du CPQL in einem konkreten Workflow brauchst, wir haben das wahrscheinlich schon gebaut.