Glossar · Marketing & Ads
Werbekosten pro generiertem Lead — primäre Effizienz-Metrik in Lead-Gen-Kampagnen.
Definition
CPL = Spend / Leads. Aussagekraft hängt komplett davon ab, was als 'Lead' zählt: Ein Newsletter-Signup für 2 € ist nicht dasselbe wie ein Demo-Request für 180 €. Vergleiche zwischen Kampagnen, Kanälen oder Branchen sind nur sinnvoll mit harmonisierter Lead-Definition.
CPL alleine ist ein gefährliches KPI: optimiert man darauf, bekommt man günstige, aber schlechte Leads. Bessere Variante: Cost per SQL (Sales-Qualified-Lead) oder Cost per Closed-Won — also CPL gewichtet mit Lead-Qualität.
In B2B mit langen Sales-Zyklen ist CPL die schnellste verfügbare Metrik, während CAC und LTV erst Monate später feststehen. Smart-Setups schätzen aus dem Conversion-Funnel der Vergangenheit den voraussichtlichen CAC pro Quelle.
So nutzen wir das bei adsbird
Für einen B2B-Klienten haben wir CPL pro Kanal aufgebrochen in CP-MQL und CP-SQL (über HubSpot-Lifecycle-Stages + Meta-CAPI-Sync). LinkedIn hatte 3x höheren CPL als Google, aber 6x höhere SQL-Rate — also de facto günstiger pro Sales-relevantem Lead.
Verwandte Begriffe
CPL (Cost per Lead) in deinem Projekt?
Wenn du CPL in einem konkreten Workflow brauchst — wir haben das wahrscheinlich schon gebaut.