Glossar · Automation & Workflows

Polling vs. Webhook

Zwei gegensätzliche Integrationsmuster: Polling fragt regelmäßig nach Neuigkeiten, Webhook lässt sich vom Quellsystem über Änderungen informieren.

Definition

Polling: Dein System ruft alle X Sekunden/Minuten 'gibt's was Neues seit dem letzten Mal?' bei der Quell-API ab. Vorteil: Funktioniert mit jedem System, kein öffentlicher Endpunkt nötig, simpel zu debuggen. Nachteil: hohe Latenz, verschwendete API-Calls bei wenig Veränderung, schnell am Rate-Limit.

Webhook: Das Quellsystem benachrichtigt dich aktiv per HTTP-POST, sobald etwas passiert. Vorteil: Latenz im Sekundenbereich, keine leeren Calls, skaliert mit tatsächlicher Eventrate. Nachteil: braucht öffentlichen Endpunkt, Signatur-Verifikation, Retry- und Idempotenz-Handling.

Faustregel: Webhooks bevorzugen, wo verfügbar. Polling als Fallback wenn das Quellsystem keine Webhooks anbietet oder als Sicherheitsnetz für verlorene Events. Hybrid-Setups sind in Production häufig die robusteste Wahl.

So nutzen wir das bei adsbird

HubSpot bietet Webhooks für die meisten Events, aber Custom-Object-Änderungen kommen unzuverlässig. Bei einem B2B-CRM-Projekt nutzen wir Webhooks als Primärpfad + einen 30-Minuten-Cron, der modifizierte Custom-Objects nachpollt — Coverage 100 %, API-Calls minimal.

Polling vs. Webhook in deinem Projekt?

Wir bauen damit,
jeden Tag.

Wenn du Polling vs. Webhook in einem konkreten Workflow brauchst — wir haben das wahrscheinlich schon gebaut.

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