Glossar · Automation & Workflows
Vom API-Anbieter gesetztes Limit, wieviele Requests pro Zeitintervall erlaubt sind, bevor er mit HTTP 429 antwortet.
Definition
Rate Limits schützen API-Anbieter vor Überlast und einzelne Kunden vor versehentlichem Geldverbrennen. Limits werden meist in Requests/Sekunde oder Requests/Minute pro Token, IP oder Account ausgedrückt, manchmal mit getrennten Budgets pro Endpoint.
Beim Überschreiten kommt typischerweise HTTP 429 mit einem Retry-After Header. Robuste Clients lesen den Header und warten genau diese Zeit, statt blind neu zu versuchen. Bei sehr engen Limits hilft Client-seitiges Throttling per Token-Bucket oder Leaky-Bucket-Algorithmus.
Wichtig: Rate Limits sind oft asymmetrisch (Read höher als Write), tageszeitabhängig (Stripe drosselt nachts weniger) und können stillschweigend geändert werden. Production-Pipelines brauchen Monitoring auf 429-Raten, sonst merkst du Drift erst, wenn die Queue voll ist.
So nutzen wir das bei adsbird
Bei einem Klaviyo-Migrations-Job mit 2 Mio. Profilen haben wir nicht einfach parallel hochgeballert, sondern einen Worker mit Token-Bucket auf 80 % des Anbieter-Limits gebaut, Dauer 14 h statt 2 h, aber null Failed Requests und kein Lockout.
Verwandte Begriffe
Wo wir API Rate Limit im Detail erklären
API Rate Limit in deinem Projekt?
Wenn du API Rate Limit in einem konkreten Workflow brauchst, wir haben das wahrscheinlich schon gebaut.