Glossar · Engineering
Connection Pooling (Verbindungs-Pool)
Ein Vorrat an offenen Datenbankverbindungen, die sich viele Anfragen teilen, statt für jede Anfrage eine neue Verbindung auf- und wieder abzubauen.
Definition
Jede neue Verbindung zu einer Datenbank kostet Zeit und Speicher: Handshake, Authentifizierung, ein Prozess auf Serverseite. Connection Pooling hält eine feste Zahl offener Verbindungen bereit und reicht sie zwischen Anfragen weiter. Eine Anfrage leiht sich eine Verbindung, nutzt sie und gibt sie zurück in den Pool, statt jedes Mal von vorne aufzubauen.
In serverlosen Automations ist das kritisch. Eine Edge Function oder ein Worker, der bei jedem Webhook eine eigene Verbindung öffnet, bringt Postgres schnell ans Verbindungslimit (bei Supabase etwa 60 direkte Verbindungen). Ein Pooler wie PgBouncer oder Supavisor davor bündelt hunderte gleichzeitige Function-Aufrufe auf wenige echte Verbindungen und verhindert, dass die Datenbank unter Lastspitzen dichtmacht.
So nutzen wir das bei adsbird
Die adsbird-Worker sprechen Supabase über den Supavisor-Pooler an, damit ein Schwung paralleler Webhook-Calls nicht das direkte Verbindungslimit von Postgres sprengt.
Verwandte Begriffe
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