Glossar · Automation & Workflows

Retry Logic

Strategie, fehlgeschlagene Requests automatisch und kontrolliert zu wiederholen — typischerweise mit Backoff und Maximalversuchen.

Definition

Transiente Fehler sind unvermeidbar: Netzwerk-Glitches, kurze API-Ausfälle, Rate-Limit-Treffer. Eine vernünftige Retry-Logik unterscheidet zwischen retry-fähigen Fehlern (HTTP 429, 502, 503, 504, Connection-Errors) und harten Fehlern (400 mit Validierungsfehler — Retry ändert nichts).

Standardpattern: Exponential Backoff mit Jitter, maximal 3-5 Versuche, danach Dead-Letter-Queue für Human-Review. Wichtig ist Idempotenz — sonst riskiert ein Retry doppelte Effekte (zwei Mails, zwei Charges).

Anti-Patterns: Tight-Loop ohne Backoff (DoSt den Anbieter), unbegrenzte Retries (Job hängt für immer), keine Jitter (Thundering Herd nach gemeinsamem Outage).

So nutzen wir das bei adsbird

Wir bauen Retry-Logic immer in der Queue-Schicht (BullMQ, Celery, n8n), nicht im Workflow-Code selbst — so ist sie wiederverwendbar, mit Backoff konfigurierbar, und gescheiterte Jobs landen automatisch in einer DLQ, die wir täglich monitoren.

Retry Logic in deinem Projekt?

Wir bauen damit,
jeden Tag.

Wenn du Retry Logic in einem konkreten Workflow brauchst — wir haben das wahrscheinlich schon gebaut.

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