Glossar · Tech & Architecture

Dead Letter Queue (DLQ)

Sekundäre Queue, in die Jobs landen, die nach mehreren Retries final fehlschlagen — für manuelle Inspektion und Reprocessing.

Definition

Jede produktive Queue braucht ein Konzept für Jobs, die einfach nicht verarbeitet werden können — sei es weil der Quellsystem-Endpunkt dauerhaft 500 antwortet, weil der Payload corrupt ist oder weil ein Bug im Worker-Code crasht. Statt diese Jobs unendlich zu retryen oder still zu verlieren, schiebst du sie in eine Dead Letter Queue.

Konkretes Pattern: nach z. B. 5 erfolglosen Retries mit exponentieller Backoff-Strategie wird der Job aus der Haupt-Queue entfernt und in die DLQ verschoben — mit komplettem Payload, allen Error-Messages und Retry-Historie. Ein Operator kann den Job inspizieren, das eigentliche Problem fixen (Bug, Konfiguration, Quellsystem) und den Job manuell oder per Bulk-Job re-queuen.

Operational hygiene: DLQ-Größe ist eine kritische Health-Metrik. Eine DLQ-Tiefe, die kontinuierlich wächst statt zu sinken, ist meist die früheste Warnung vor einem systemischen Problem.

So nutzen wir das bei adsbird

Standard-Setup unserer Pipelines: BullMQ mit DLQ pro Worker-Type, Grafana-Dashboard mit DLQ-Depth pro Service, Slack-Alert wenn DLQ einer kritischen Pipeline >10 Items übersteigt. Failed Jobs werden manuell reviewed, Fix oder Replay per CLI getriggert.

Dead Letter Queue (DLQ) in deinem Projekt?

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Wenn du Dead Letter Queue in einem konkreten Workflow brauchst — wir haben das wahrscheinlich schon gebaut.

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