Glossar · Analytics
GCLID (Google Click Identifier)
Ein eindeutiger Parameter, den Google Ads an jede Klick-URL anhängt und mit dem sich ein Klick später mit einer Conversion aus deinem CRM verknüpfen lässt.
Definition
Die GCLID ist eine Zeichenkette, die Google Ads bei aktiviertem automatischem Tagging als URL-Parameter gclid= an die Landingpage anhängt. Sie identifiziert genau diesen Klick, inklusive Kampagne, Anzeigengruppe, Keyword und Gerät. Google speichert die Zuordnung, du speicherst nur den Wert. Meldest du später eine Conversion mit dieser GCLID, ordnet Google sie dem ursprünglichen Klick zu. Auf iOS-Geräten ab Version 14, wo Google die GCLID wegen App Tracking Transparency nicht übergibt, kommen stattdessen die Parameter gbraid (App-zu-Web) und wbraid (Web-zu-App) zum Einsatz; Offline-Conversion-Uploads akzeptieren auch diese.
Im B2B-Leadgen ist die GCLID der Schlüssel für Offline-Conversions. Ein Formular sagt nichts über Lead-Qualität, ein Status im CRM schon. Speicherst du die GCLID im Lead-Datensatz, kannst du Termin, Angebot und Abschluss Wochen später als Conversion hochladen, und Google optimiert Gebote auf Abschlüsse statt auf Formulare.
In der Praxis liest ein kleines Skript auf der Landingpage den Parameter aus, schreibt ihn in ein verstecktes Formularfeld oder einen First-Party-Cookie, und das CRM übernimmt ihn als Feld. Der Upload läuft per API, Google Sheets oder direkt aus HubSpot und Salesforce.
So nutzen wir das bei adsbird
Bei Google-Ads-Setups schreiben wir die GCLID beim Klick in einen First-Party-Cookie und ins CRM-Feld, sodass Termin und Abschluss als Offline-Conversion per API zurück an Google gehen.
Verwandte Begriffe
Wo wir GCLID im Detail erklären
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